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Antrag zum Fahrradweg am Ortsausgang Keilberg

Ein geschlossenes Fahrradwegenetz innerhalb von Bessenbach ist uns ein wichtiges Anliegen. Am Ortsausgang Keilberg besteht unserer Meinung nach eine Gefahrenstelle für Radfahrer, die im Rahmen des Ausbaus der Ortsdurchfahrt Keilberg dringend beseitigt werden müsste. Dazu haben wir einen Antrag an die Gemeinde Bessenbach gestellt, bereits eine Antwort erhalten, zu der wir allerdings auch noch Fragen haben.

 

Hier unser Antrag an den Gemeinderat:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Straub, sehr geehrte Damen und Herren im Gemeinderat

wir bitten Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Gemeinderates zu nehmen:


Antrag:
Der Gemeinderat Bessenbach möge beschließen, im Rahmen des Ausbaus der Ortsdurchfahrt in Keilberg einen in beide Richtungen nutzbaren Fahrradweg auf der Seite der Kirche, ab Einfahrt St. Jörgen bis zum Ortsschild (Ortsausgang Richtung Hösbach), zu errichten.
Sofern die Gemeinde für den Ausbau des Fahrradweges nicht zuständig sein sollte (Staatsstraße), bitten wir darum, sich für die Errichtung eines solchen Fahrradweges mit Nachdruck einzusetzen.

Begründung:

Vom neuen Fahrradweg (aus Richtung Straßbessenbach kommend) muss man (ab der Einfahrt St. Jörgen) als Fahrradfahrer innerhalb ca. 200 Metern 2 x die Staatsstraße queren, wenn man auf dem Fahrradweg Richtung Hösbach weiterfährt. Von Hösbach kommend, wird man derzeit bereits direkt am Ortsschild auf die Staatsstraße geleitet, obwohl ein breiter Weg auf der rechten Seite weiterführt.

Der Fahrradweg in diesem Bereich ist gut frequentiert, zum einen von Schülern, die die Bessenbacher Realschule besuchen, zum andern von Bessenbacher Bürgern, die umweltfreundlich die Einkaufsmöglichkeiten im Gewerbegebiet Beetacker nutzen oder aber dort Ihrem Beruf nachgehen.
Gleichzeitig gibt es dort aufgrund der Fa. SAF einen verstärkten LKW Verkehr.

Ein besonderes Risiko sehen wir, wenn unverhofft ein Kind (wie vorgeschrieben) vom Fahrradweg auf die Staatsstraße wechselt. Diese Fahrsituation ist für den Autoverkehr nicht vorhersehbar.

Auch das zweifache Wechseln innerhalb der Staatsstraße auf einer kurzen Distanz ist für den Radfahrer mit deutlichem Mehraufwand und einem Risiko verbunden.

Wird dieser, in beide Richtungen nutzbare Fahrradweg auf der Seite der Kirche, nicht im Rahmen der Erneuerung der Ortsdurchfahrt realisiert, ist diese Chance auf lange Sicht hin vertan!

Wir gehen davon aus, dass aus verschiedensten Gründen der Fahrradverkehr in Zukunft wichtiger und attraktiver wird.

Aus diesem Grund halten wir den vorgeschlagenen Ausbau in dieser Form für unverzichtbar!

Für die Unterstützung dieses Antrages herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Hofmann

Sprecher Bündnis 90/Die Grünen OV Bessenbach

 

Antwort der Gemeinde Bessenbach:

 

Sehr geehrter Herr Hofmann, sehr geehrte Damen und Herren,
mit Ihrem Antrag vom 19. April 2013, im Rahmen des Ausbaus der Ortsdurchfahrt in Keilberg einen in beide Richtungen nutzbaren Fahrradweg auf der Seite der Kirche, ab Einfahrt St. Jörgen bis zum Ortsschild (Ortsausgang Richtung Hösbach), zu errichten bzw. sich für die Errichtung eines solchen Fahrradweges mit Nachdruck einzusetzen, hat sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am 14. Mai 2013 befasst. Da sie bei der Sitzung persönlich anwesend waren, ist Ihnen der Verlauf der Beratung bekannt.
Zur weiteren Ergänzung: Die Gemeinde geht mit Ihnen vollkommen konform, dass der Lückenschluss der Radwege am Ortseingang Keilberg im Bereich des Kirchberges aus Gründen der Verkehrssicherheit absolut sinnvoll und notwendig ist. Wir haben daher alle erforderlichen, in unserem Einflussbereich liegenden Schritte getan, damit ein entsprechender Umbau möglichst zeitnah verwirklicht werden kann. Allerdings ist beim Ausbau der Ortsdurchfahrt Keilberg leider nur eine sukzessive Realisierung der einzelnen Abschnitte möglich. Der Abschnitt mit der höchsten Priorität ist der innerörtliche Bereich; hier besteht für Fußgänger durch die schmalen oder ganz fehlenden Gehsteige ein hohes Gefährdungspotenzial. Aber auch der Abschnitt Ortseingang Keilberg von Straßbessenbach kommend ist nicht unproblematisch. Die Situation für Radfahrer ist hier nicht minder gefährlich als am anderen Ende von Keilberg und bedarf ebenfalls einer Verbesserung.
Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir unsere bereits mehrfach in der erforderlichen Klarheit beim zuständigen Staatlichen Bauamt vorgebrachten Wünsche und Vorstellungen zum Ausbau der OD Keilberg im Allgemeinen und zur Verbesserung des Radwegenetzes im Besonderen nicht mit jeder neuen, aber von der Sache gleichen Anfrage im Rahmen einer Bürgerversammlung, einer Gemeinderatssitzung oder eines Antrages wiederholen.
Für weitere Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Straub 1. Bürgermeister

 

Unsere Fragen zu dieser Antwort:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Straub,

herzlichen Dank für Ihre umfangreiche Antwort auf unseren o.g. Antrag. Wir haben vollstes Verständnis, dass Anträge zum gleichen Thema nicht mehrfach behandelt werden. Gleichwohl kennen wir die Wünsche und Vorstellungen nicht, die die Gemeinde dem Straßenbauamt und dem verantwortlichen Planungsbüro mitgeteilt hat. Aus diesem Grund bitten wir Sie um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Liegt dem Straßenbauamt und dem verantwortlichen Planungsbüro folgender Wunsch konkret vor? Im Rahmen des Ausbaus der Ortsdurchfahrt in Keilberg soll ein in beide Richtungen nutzbaren Fahrradweg auf der Seite der Kirche, ab Einfahrt St. Jörgen bis zum Ortsschild (Ortsausgang Richtung Hösbach), errichtet werden.
  2. Wenn ja, gibt es zu diesen Vorstellungen bereits Stellungnahmen?
  3. Wie heißt das verantwortliche Planungsbüro?
  4. Wer ist der zuständige Mitarbeiter beim Straßenbauamt?

Wir bedanken uns bereits heute für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Hofmann

Sprecher Bündnis 90/Die Grünen OV Bessenbach

 

Wir sind auch im Facebook zu finden (Ortsverband Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Bessenbach). Dort können Sie Ihre uns Ihre Meinung zu dieser Angelegenheit mitteilen.

 

 

 

 



Großdemo in Grafenrheinfeld zum 27. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe

Zum 27. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe haben wir mit rund 2000 AtomkraftgegnerInnen in Grafenrheinfeld für einen schnelleren Ausstieg aus der Atomkraft und die raschere Umsetzung der Energiewende demonstriert. In Grafenrheinfeld steht das Älteste am Netz befindliche AKW in Deutschland. Nähere Infos zur Demonstration findet Ihr auf www.anti-atom-buendnis-schweinfurt.de.

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung - Ortsverband wählt neuen Vorstand

Der Ortsverband Bessenbach der GRÜNEN hat auf seiner Jahreshauptversammlung am 15. April 2013 einen neuen Vorstand gewählt.

In geheimer Wahl wurde Markus Hofmann einstimmig in seinem Amt als Sprecher bestätigt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Andrea Noll als Schatzmeisterin und Barbara Hofmann als Schriftführerin. Auch sie durften sich, bei der bewusst als geheim geführten Wahl, über einen Vertrauensbeweis mit 100%iger Zustimmung freuen.

Markus Hofmann konnte ein positives Fazit der vergangenen zwei Jahre ziehen.
Die Grünen in Bessenbach haben durchaus Akzente gesetzt und Themen angesprochen, die bisher wenig beachtet wurden. Dabei wurde man auch von den Bürgerinnen und Bürger als Kompetenz in punkto Umweltschutz und Energie wahrgenommen und angesprochen. Obwohl aktuell noch kein Mandat im Gemeinderat besteht, hat der noch junge Ortsverband durch Anträge und Redebeiträge in Bürgerfragestunden und Bürgerversammlungen bereits aktiv an der Lokalpolitik mitgearbeitet.

Ein großer Erfolg war die Infoveranstaltung mit MdB Hans-Josef Fell zum Thema erneuerbare Energien im vergangenen Herbst. Diese Informationsarbeit wolle man durchaus fortsetzen. Geplant ist beispielsweise eine Veranstaltung im Herbst 2013 zum Thema „Mobbing“ in Schulen.

Beschäftigen werden den Ortsverband auch die vier Wahlen, die in den nächsten 12 Monaten anstehen. 2014 will der Ortsverband bei den Gemeinderatswahlen erstmalig mit einer eigenen Liste antreten. Der neue, alte Vorstand freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit und die vielfältigen Herausforderungen in den nächsten zwei Jahren, die neben dem Wahlkampf anstehen und bedankt sich für die großartige Unterstützung durch seine Mitglieder und Sympathisanten.

 

 

Ortsverband im Facebook

Unser Ortsverband ist im Facebook. Unter http://www.facebook.com/pages/B%C3%BCndnis-90Die-Gr%C3%BCnen-Ortsverband-Bessenbach/248900385244364 freuen wir uns über Anregungen, Veranstaltungshinweise, Anfragen und ähnliches. Besucht uns mal!

 

 

Ja zur Bildung - Nein zu Studiengebühren

14,4% - Danke, Bayern!


Das Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern war erfolgreich. Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik wurden nach einer ersten Rückmeldung aus den Landkreisen 14,4 Prozent erreicht.  Auf den Seiten der bayerischen Grünen erfahren Sie Näheres.

Ein herzliches Dankeschön allen Bessenbacherinnen und Bessenbachern, die das Volksbegehren mit Ihrer Unterschrift unterstützt haben!


Kostspieliege Energiewende

Ein Infoabend des Ortsverbandes Bessenbach Bündnis 90/Die Grünen mit Hans-Josef Fell (MdB Bündnis 90/Die Grünen) und Alex Schalkhas (Geschäftsführer Energiewerke Goldbach/Hösbach) am 19. Oktober 2012

Ein herzliches Dankeschön
allen interessierten Zuhörern/Innen, die unseren Infoabend am vergangenen Freitag besucht haben. Die Energiewende ist ein großes Projekt, was jede/n Einzelnen betrifft. Dies zeigt uns das große Interesse an diesem Abend.


Mehr als 70 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen am Freitag, 19. Oktober 2012, nach Bessenbach, um vom Grünen-Energieexperten Hans-Josef Fell (MdB) und dem Geschäftsführer der Energiewerke Goldbach/Hösbach (EWG)  Axel Schalkhas zu erfahren, welche Konsequenzen die Energiewende für sie als Endverbraucher hat.


In  seinem Vortrag erklärte Hans-Josef Fell die Risiken und Chancen der aktuellen und zukünftigen Energieversorgung und was dies für den einzelnen Bürger bedeutet. Sehr anschaulich stellte er dar, dass sich
vor allem die fossilen Energieträger wie Öl und Gas in den letzten Jahren massiv verteuert haben und die Erneuerbare Energien mittel- und langfristig kostendämpfend sind. Ein weiteres wichtiges Argument für die Erneuerbaren Energien ist vor allem die Wertschöpfung vor Ort. Am Beispiel von Wilpoldsried (einer Gemeinde im Allgäu) wurde aufgezeigt, dass vor allem auch die Kommune und die regionalen Betriebe davon profitieren.
Ganz konkret konnte man das im Bericht von Alex Schalkhas erkennen, der die Photovoltaikanlage auf der
Einhausung der A 3 vorstellte Dieses Projekt wurde von den EWG geplant, erstellt und deckt nun mit einer Leistung von  1,5 Mio. kWh pro Jahr  den durchschnittlichen Strombedarf von 400 Vierpersonenhaushalten.  Seine Aufgliederung der Gesamtkosten für Strom war sehr anschaulich, immerhin bestehen mehr als die
Hälfte des Endpreises aus Steuern und Abgaben verschiedenster Art.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion ging es vor allem um die Frage, wie sich der Endverbraucher
an der Energiewende beteiligen kann und was an Kosten auf den einzelnen Bürger zukommen wird. Bei den Lösungsvorschlägen hierzu waren sich beide Referenten einig.  Der einzelne Bürger kann vor allem durch die Senkung seines Energiebedarfs zur Energiewende beitragen. Dass dies schon durch kleine Handlungen möglich ist, zeigte eine kleine Ausstellung im Foyer der Bessenbachhalle. Aber auch neue Technologien, wie Speicherung des
selbst erzeugten Stroms für den Eigenverbrauch z.B. in Elektrofahrzeugen wurden von Zuhörern angefragt und diskutiert.

Fazit des Abends: Die Umsetzung der Energiewende ist eine chancenreiche Herausforderung, die nur mit der Hilfe aller Bürgerinnen und Bürger und mit Hilfe der lokalen Politik zu schaffen ist.  Sie ist allerdings unbedingt notwendig, da ein Weiter so aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energien  immer kostspieliger wird.

Links: www.hans-josef-fell.de, www.ew-goldbach-hoesbach.de/, www.gruene.de/energiespartipps

 

Umfrage Fluglärm

Ein zentrales Thema, das viele Menschen in den Gemeinden um den Frankfurter Flughafen bewegt, ist die Lärmentwicklung in der Region.  Mit dem Ausbau des Frankfurter Flughafens sowie der damit einhergehenden Neuordnung der Flugrouten hat die Fluglärmbelastung auch in Bessenbach zugenommen und der momentane Stand ist nicht das Ende der Dinge. Der Fluglärm wird noch ansteigen!  Die Fraport AG plant, die Anzahl der Flugbewegungen in den kommenden Jahren quasi zu verdoppeln -  damit wird auch der Lärmeintrag weiter steigen.

Mit dieser Umfrage möchten wir uns gerne ein Bild vom aktuellen Empfinden der Lärmsituation der Bessenbacher Bürgerinnen und Bürger machen. Viele Rückmeldungen geben uns einen Grund aktiv zu werden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, den unten stehenden Fragebogen auszudrucken und auszufüllen. Den ausgefüllten Fragebogen bitte einscannen und per Mail an gruene-bessenbach.de oder ausgefüllt in den Briefkasten Lärchenstraße 3, 63856 Bessenbach zurückgeben. Herzlichen Dank!

Wie ist Ihr persönlicher Eindruck zur Fluglärmentwicklung in Bessenbach?

O Der Fluglärm hat stark zugenommen

O Der Fluglärm hat zugenommen

O Der Fluglärm ist gleich geblieben

O Der Fluglärm hat abgenommen

Wie stark fühlen Sie sich vom Fluglärm beinträchtigt ?

a) In der Freizeit (Garten, Balkon, im Freien etc.):

O stark beeinträchtigt

O leicht beeinträchtigt

O nicht beeinträchtigt

b) in der Nachtruhe:

O stark beeinträchtigt

O leicht beeinträchtigt

O nicht beeinträchtigt

c) in gesundheitlicher Hinsicht (Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen etc.):

O stark beeinträchtigt

O leicht beeinträchtigt

O nicht beeinträchtigt

Ein weiterer Anstieg des Flugverkehrs wäre für mich

O eine starke Belastung

O eine Belastung

O keine Belastung

Ich wohne in:

O Bessenbach

O einer umliegenden Gemeinde

O Rhein-Main-Gebiet